Was euch mein kleiner Engel sagen möchte…

 

Polly„Miiiiiaaaao“ – Feliz Natal.

Polly, unsere kleine verrückte Katze liebt jedenfalls ihren „Kletter“baum 🙂
Und mit ihr wünsche ich euch allen noch frohe Weihnachten!

Wie es heute Abend für mich weitergeht:
Weihnachten selber wird ab dem 24. Dezember gefeiert und zu meiner größten Überraschung geht man dazu nicht in die Kirche. Das Krippenspiel findet einfach ein paar Tage früher statt. Stattdessen trifft die ganze Familie (hier die väterliche Seite, >20 Personen) sich abends gegenn 20 oder 21 Uhr.
Es gibt ein bisschen was zu essen und man unterhält sich gut. Ab Mitternacht kommt dann der eigentliche Part: ein sehr sehr reiches Essenbuffet  „ceia“ (je nach Familienbudget). Jede Familie wichtelt und versucht dann, die Person zu erraten, von der das Geschenk stammt.
Die Geschenke gibts dann nach dem Essen. Allerdings sind die Geschenke hier auch nicht so wichtig oder so richtig üblich, meine Gastschwester meinte, vermutlich bekommt sie nichts. Kinder sind was anderes, die werden sicher was bekommen (allerdings liegt es nicht unter dem Baum. Bei dem Christbaum, der ca. meine Größehat, ist es noch wichtig, dass der Halter unter einem hübschen Tuch/Rock verdeckt ist!

Am 25. trifft sich dann die mütterliche Seite von meiner Gastfamilie, zum „Kaffee und Kuchen“ bzw. den Mittagssnack um ca. 17 – 18 Uhr. (Eine von den 4 Mahlzeiten hier) Hier wird wieder gewichtelt, aber es wird nicht mehr so groß gefeiert wie an Heilig Abend.

Abseits der üblichen Pfade

Auch wenn ihr euch das so nie so vorstellt, es hat heut fast den ganzen Tag geregnet. Wir haben hier sozusagen Aprilwetter im November: ein – zwei Tage so kalt, dass du einen Pulli anziehen kannst, dann wirds wieder extrem warm, dann mal so halbwarm bewölkt….

Und dann steht du schonmal in der Hitze vor der Weihnachtsdeko der Schule.  Es fehlt ja nur noch ein Monat! Übrigens gehörn zum Schmuck auch kleine Weihnachtsmänner, der warmangezogene Weihnachtsmann – und ich hab auch schon mal Deko-Schneeflocken entdeckt. So feiert man also Weihnachten im Hochsommer! Der unechte Weihnachtsbaum, der so groß ist wie ich, ist aufgestellt. (Wer hat sich eigentlich den Tannenbaum als Christbaum ausgedacht? In Isreal würde man die doch auch nie finden :D) Über das heiße „Weihnachten“ berichte ich dann, wenns es vorbei ist. Den Kindern erklären wir nächste Woche dann so Dinge wie Adventskalender, Plätzchen, Adventskranz, dass man an Weihnachten in die Kirche geht

Wenn wir nicht gerade sowas machen, versuchen wir weiter untouriste Sachen zu erleben. Daher haben wir mal im Inneren vom Bundesstaat Rio de Janeiro ein Wochenende bei Studienkollegin von unsrer Gastschwester verbracht:

SAM_5031 - Kopie

Vor uns liegt Valenca, und diese irren grünen Hügel (die man auf dem Bild leider nicht so gut sieht) hätte ich nie erwartet…
Auf der Busfahrt haben wir ein Wälchen Eukalyptusbäume gesehen, und leider haben wir die Faultiere, die es dort geben soll, nicht entdeckt.
Dafür aber Rodízios. Das sind All-you-can-eat-Restaurants, nur dass es kein Buffet gibt. Stattdessen kommt alle paar Minuten ein netter Mensch mit einer anderer Platte (je nach Rodizioart Pizza/Churrasco(Gegrilltes)/Nudeln/…) und fragt, ob du was davon möchtest.

Recreio

Wellen

Aber es gibt ja in dem Bundesland auch Strände: Hier waren im Rio, fernab der Touristrände (im Recreio), weil es dort einen Surf-Wettbewerb gab. Ich kann gar nicht sagen, was mich mehr beeindruckt hat; die 2m-Wellen oder die Surfer. Auch wenn das noch  auf „Amateur“-Ebene war, aber mit Teilnehmern aus ganz Brasilien.
Das endloses Busfahren dorthin hat sich gelohnt! (Hier wollte ich mal erwähnen, dass wir öfters mal lang im Bus sitzen. Werdet dankbar über Deutschlands Infrastruktur!)

Der 5 Minuten Fußweg zu einer anderen Kirche (igreja concressional)  hat sich aber echt gelohnt. Wir haben unsre erste Gebetsnacht (so eine Art  Nachtgottesdienst) und wurden super-♥lich empfangen.
So klingt die Musik dort z.B. in einem normalen Gottesdienst: Mighty to Save (Hillsong)

Hier gibt es auch die Diskussion über englischsprache Lieder nicht, sondern man singt einfach Übersetzungen. Es kann ja eh keiner Englisch 😉 Und der Pfarrer hat den E-Bass übernommen 🙂
Ab und zu singt man hier aber auch mal zu Playback, es gibt Chore (mein Weihnachtschor wird bei der Aufführung zu Playback singen), einfache portugiesische Lieder oder alte Klassiker aufgepeppt – die Musik ist der größte Unterschied  „normalen“ deutschen Gottesdienst.
Mein Gastvater hat mal gefragt, warum das bei uns so anders ist – worauf man jetzt viel sagen könnte, und ich immer noch nicht genau weiß, was.

Last but not least: 
ein Fußballerlebnis von mir: (Und das von jemanden, der nicht mal die WM übermäßig spannend findet) Man stelle sich 11 motivierte, brasilianische Jungs pro Team vor. Allerdings kriegt jetzt jeder noch ein Mädchen an die Hand und darf es nicht loslassen. GAUDI! Und das erste Fußballspiel, das wirklich Spaß gemacht hat 🙂

Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Was mache ich  nach 12 Jahren Lernen und Abi?
Weiterlernen.
Zumindest ist das gerade die Realität 🙂 (Und damit kann ich vermutlich auch für Debbie sprecen)
Es gibt auch so wahnsinnig viel zu lernen hier. (Und man sollte meinen, wenn man als Deutsche nach Brasilien kommt, kann man am besten Brasilien etwas beibringen)

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Oben auf dem Bild seht ihr das Ergebnis unseres Schminkunterrichts (♥-lichen Dank an Dannilly & zuletzt auch Dannivilly, meinen modebewussten Gastschwestern).

Dann ist normales Reden hier natürlich immer eine Art Sprachtraining. Und wir wechseln grad ziemlich locker zwischen Englisch (Danilly), Deutsch (Debbie&Danivilly) und Portugiesisch (alle, wir Deutsche versuchen das zumindest). Dazu versuchen Debbie und ich uns zum Vokabel und Grammatiklernen zu motivieren – und nehmen Unterricht beim Gastvater.
Die Kultur lernt man so nebenbei kennen.
Wusstet ihr, dass es hier normal ist, einem weiblichen Baby Ohrlöcher stechen zu lassen? Da hat es noch keine Angst davor 😀

Dazu kommen noch Erfahrungen mit den Kindern dazu – Debbie malt fleißig Kunstwerke für die Kinder, wir sind am Aktionen planen. Und natürlich haben die Kleinen jeden Tag neuen süßen Unsinn im Kopf. 😉  Oder wir sitzen bei den Großen mit drin und checken ab, wie viel wir von brasilianischem Matheunterricht verstehen.

Außerdem gab es jetzt mehrere Koch-/Backversuche:

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(hier gibts auch Bilder von unseren sensationellen Kässpätzle!)
Debbie und ich werden WG-reif. 😉 Und die „deutschen“ Berühmheiten im Supermarkt nebenan.

„Sing mal irgendwas.“ – „Alle meine Entchen … “  –> und schon wurden kurz die Akkorde dazu improvisiert und plötzlich klingt es brasilianisch (für mich klingt die Gitarrenmusik hier immer nach Strand & Urlaub)
Meine Gastmama hat mir zu meinen langersehnten Gitarrenstunden verholfen. Und zum liebsten Gitarrenlehrer, den ich je getroffen habe. In der ersten Stunde musste ich mich aber dann erst mal darauf einstellen, dass ein C oder C-Akkord hier plötzlich „Do“ heißt. Das wird dann nach der lateinischen Tonleiter weitergeführt, die aber leicht ins Portugiesische abgewandelt wurde 😉
(Die Musiker unter euch ahnen also schon: Do – Ré (He) – Mi – Fá – Sol – La – Si – Do)
Dafür strahlt mein Lehrer einfach aus, wie sehr er mich gern unterrichtet: Er hätte nie damit gerechnet eine Deutsche zu unterrichten, erzählt glücklich allen möglichen Leuten von unserem Unterricht, findet meine Schreibweise von „Symphonie de Beethoven“ toll und möchte eine Übersetzung von „Deus é amor“ – „Gott ist Liebe“. Diese Ruhe, die der ältere Herr ausstrahlt, kommt von Herzen.
Er hat mir außerdem eine Gitarre zum Üben mitgegeben, weil er die von David als schwer spielbar empfand (der Bundabstand variiert tatsächlich von 2mm – 1cm) 🙂
Und wenn er spielt (meist Melodien, aber dann auch locker kurz Bossa Nova, im Jamaika-Stil…) denkt man sich immer nur: „Das will ich auch können!“

Also heißt es weiter fleißig lernen. 😉 Hier sollte man eigentlich noch Surfen/Tanzen/Brasilianisch Kochen lernen/… ausprobieren, wer weiß was wir alles noch anstellen…

Einige Strandweisheiten und Mee(h)r

…Mehr bedeutet, ich versuche mal die letzte Zeit zusammenzufassen:

Debbie und ich werden so langsam selbständiger – und dadurch, dass ich sie quasi 24h/Tag bei mir habe, kommt es mir mittlerweile schon fast so vor, als würde ich so schon länger kennen. Es passiert aber auch mehr: Wir versuchen uns im Cookies oder Pfannkuchen backen, oder bestaunen gemeinsam unsere Unordnung (beide schuldig).

Debbies Lieblinge :)

Ja, mit dieser Kaugummisüchtigen verbringe ich hier meine Zeit! Bei brasilianischen Kaugummiempfehlungen wendet euch an sie, sie rächt sich dann, wenn es um meine „tolle“ Orientierung geht 😀 Und sie treibt mich zum Vokabellernen an, wir funktionieren ganz gut 🙂

Neu zu unsren Lieblingsbrasilianern ist Danivilly gekommen, die andere Tochter von David und Nivia. Jetzt testen wir, wie es uns durcheinander bringt, zwei Dannys (Danivilly und Dannilly) im Haus zu haben!

Mit Debbie und brasilianischer Begleitung war ich heute schon früh am Strand, dabei bekamen wir einiges erklärt:

  • es ist unerhört, dass wir nicht viel zu den Sachsen wissen, das ist schließlich unsere Geschichte der Deutschen
  •  „Das Amazonasgebiet muss man nicht gesehen haben, da kann man eh nur fischen oder ein paar Tiere beobachten.“ (Meinung zweier Brasilaner)
  •   mit dem 21. Geburtstag ändert sich überhaupt nichts. Und wie ihr dürft dann nach der Probezeit nach mit Promille fahren? Dafür wird man hier schlimmer bestraft, als wenn man mit einer Haschzigarette erwischt wird!
  •   trotzdem gibt es immer „the brasilian way“ zu leben, daher findet es niemand schlimm, Regeln zu beugen 😀

Danach bin ich noch in die Kirche gegangen, nach dem Auftakt zum Missionsmonat gab es heute auch was ganz neues:  ich war im Kindergottesdienst! Da hab ich dann auch mal die Andacht verstanden 🙂 (so viel zu meinem Sprachniveau hier. Es klappt aber mittlerweile ganz gut)
Und ich habe ihnen „Er hat die ganze Welt in seiner Hand“ singen begebracht. Nächsten Sonntag verfeinern wir das noch, die Begeisterung dafür ist da 🙂

Das sollte eigentlich auch bei den Kindern in meiner Schulklasse klappen! (Debbie und ich werden es hoffentlich demnächst versuchen! 😉 ) Seit ein paar Tagen bin ich in der Klasse der 5-6-Jährigen (Jardim 3) – dort gibt es mehr Küsschen der Kinder für mich, und ich werde mehr ausgefragt (Sag mal „Schule“. Sag mal „Tisch“. Sprichst du Englisch? Setzt du dich zu uns an den Tisch?).

Und die kommende Woche kommt noch neues auf mich zu: Wir werden uns den Unterricht der älteren Kinder mal anschauen, und tadaaaam: Ich habe tatsächlich meinen ersten Gitarrenunterricht hier!

NOSSA!

Ihr erinnert euch bestimmt alle an dieses „Nossa, Nossa“ – Lied, das wir alle nicht mehr hören können. „Nossa“  (jetzt nicht das Lied) hört man hier öfter, es is so eine Art „Wow! Wahnsinn! Mega! Super! Irre!“.

Also: NOSSA war es, zwei Tage lang das Papa-Lied der Kinder als Ohrwurm zu haben (ja, es nervt nach dem 20ten Mal üben; auch wenn ich jeden Übungstag den Text einen Tick besser verstehe);
mit meinem brasilianischen Make-Up bin ich NOSSA (= Kompliment) ;
die Leute in brasilianischen Realityshows sind NOSSA (= ziemlich irre. Realityshows scheinen immer schlecht zu sein. Brasilianische Telenovelas sind immerhin mit guten Schauspielern besetzt);
die Katze ist NOSSA, wenn sie jeden möglichen Trick anwendet, um an Essen zu kommen (letztens hat sie Magarine gegessen. Kein Scherz.);

…und ich habe brasilianische Musik für mich entdeckt! NOSSA! Das heißt, ich liebe sie.

João Alexandre war gestern in unserem Abendgottesdienst,ein bekannter Musiker aus São Paolo.
Es ist NOSSA, dass Glaube und Musik keine Sprachgrenzen kennen, und eben trotzdem echt berührend sein können. Demnächst werd ich mir mal eine CD von ihm besorgen, dann kann ich euch vielleicht auch was zu den Texten sagen. Aber hört rein, es lohnt sich (schon allein sein Gitarrenspiel ist einfach nur NOSSA-ich will auch!!)

Wer eher auf Chris Tomlin und z.B. „God of This City“ steht, kann es mal mit der brasilianischen Version versuchen (hierbei geht ein Dank an Nicolas Blog, für den Tipp):

Alltag in Lateinamerika…

Ich möchte euch gern seelisch auf meine Wiederkunft Anfang Februar vorbereiten. Der folgende Post ist von einer Freiwilligen, die letztes Jahr hier war 😉 – übrigens kann ich den Blog jedem empfehlen, der Lust auf brasilianisch-deutsche Erlebnisse hat 🙂
Vieles kann ich schon bestätigen, aber noch nicht alles 🙂

cartas do brasil

…oder wie ich mich verhalte, wenn ich wieder nach Deutschland komme:

„Ich werde euch ganz innig mit einem Kuss auf die Wange begrüßen. Aber wundert euch nicht, wenn ich danach frage, wie es euch geht und gleich weitergehe ohne die Antwort abzuwarten. Wenn wir uns gerade erst kennenlernen, ist für mich die Anzahl eurer Geschwister von entscheidender Wichtigkeit. Außerdem werde ich euch aus Höflichkeit nach eurer Emailadresse fragen, mich aber natürlich niemals wieder bei euch melden. Wenn ich euch zu einem „Säftchen“ oder „Teechen“ mit „Kekschen“ und „Chipschen“ einlade, werde ich wiederholt betonen, dass mein Haus euer Haus ist und ihr es euch bequem machen sollt. Falls ihr dann allerdings einen Raum betretet ohne um Erlaubnis zu bitten, werde ich euch für extrem unhöflich halten. Das gleiche gilt, wenn ihr zu einer Gruppe hinzukommt oder euch von einer Gruppe entfernt. Bitte haltet ihr mich jedoch nicht für unhöflich, wenn ich euch…

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Ein Gottesdienst mit Abendmahl -„I definitly need to wear highheels.“

Letzten Sonntag war ich das erste Mal im brasilianischen Gottesdienst. Das beste daran: Die Kirche meiner Familie bietet 2 Gottesdienste am Sonntag an, morgens und abends (endlich mal was für Langschläfer ;))

Schon vor dem Gottesdienst merke ich dann aber, wie anders hier wirklich alles ist: Meine Gastschwester fällt auf, dass es ein Gottesdienst mit Abendmahl ist. „I definitly need to wear highheels.“
(Dazu muss ich jetzt fairerweise noch anmerken, dass das nicht Pflicht ist, man kann auch flachere Absätze/Ballerinas etc. tragen. Aber alles in allem sollte es schon schicker aussehen)
Ich wurde vor dem Gottesdienst noch gefragt, ob ich evangelisch und getauft bin. Weil ich die beiden Kriterien erfülle, durfte ich sogar am Abendmahl teilnehmen. Als die Gottesdiensthelfer (ca. 10 Männer im Anzug), dann mit den Tabletts durch die Reihen gegangen sind, habe ich mir also jeweils vom Brot und von den Mini-Bechern Wein genommen.
Trotz dieser strikten Regel und dem festlichen Aufzug, stört sich aber niemand am SMS-schreiben meiner Gastschwester. Sie meinte nur, solang sie nicht telefoniert, ist es nicht schlimm 😉
Bei der Predigt hat sie es aber gelassen.
Die Predigt meines Gastvaters (er ist Pastor) wurde mit vollem Einsatz gehalten. Mehr kann ich dazu nicht sagen, wenn es nichts zu lesen gab, verstehe ich so gut wie nichts.
Das ist grade meine Grundstimmung: Ich würde gern viel mehr verstehen, viel mehr sagen können – aber ich kanns halt einfach noch nicht, und muss geduldig sein. Und Vokabeln pauken 😉
Jeder Gottesdienstbesucher hat seine Bibel dabei und schlägt Psalme, Bibeltexte seperat auf, obwohl sie auch vom Beamer projeziert werden. (Notiz an mich: Bibel das nächste Mal mitnehmen!)

Die Kirche selber ist umzäunt, das muss hier wohl überall.
Die Lieder und der Chor sind spitze! Aber natürlich nur auf Portugiesisch, Englisch kann man hier nur in Ausnahmefällen. Trotz Englisch auf dem Stundenplan.
Ich kann jeden einzelnen von euch Deutschen also zu einem spitzen Englisch gratulieren! (So viel zu „mit Englisch kommt man fast überall durch“ – in ganz Brasilien bist du fast immer verloren)
Dafür sind alle ziemlich nett, und begrüßen einen sofort mit Küsschen – und es freut sie wirklich, dass ich schon „Mir geht es gut, danke, und dir?“ sagen kann.

Übrigens, heute war ich das erste Mal in der Schule bei den ganz Kleinen, aber davon ein andernmal. 🙂