Seid mittendrin :)

Dort bin ich zwar gerade nicht, aber das hier hab ich im Netz entdeckt:

http://www.zeit.de/video/2014-03/3274227617001/brasilien-rio-de-janeiro-feiert-karneval#autoplay

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…Noch mehr Rio? Ohja, bitte!

Was macht Manu denn noch so auf ihre *schnief* letzten Tage?
Wir haben es mal geschafft zum Zuckerhut zu kommen!
Für diejenigen die es gerade nicht wissen: Das sind zwei Berge, auf die man mit Seilbahnen hochfahren kann (man kann aber auch auf den ersten hochwandern ;))

SAM_5272 - KopieEs ist stressfreier anzustehen als beim Christo, weil viele Leute in eine Kabinen reinpassen. Und man kann ein kleines Museum besichtigen und sich dabei fragen, warum diese Seilbahn gebaut wurde… Es gibt zwar keinen wirklichen Grund, sie zu bauen (es waren einfach nur zwei Berge), aber es ist doch eine tolle Touriattraktion geworden!
– Laut Wikipedia in Deutschland geplant und damals noch eine Herausforderung, weil es eine der ersten Gondeln dieser Art war.
„Der Blick vom Christo war aber cooler!“, meinte dazu Debbie. Und der ist auch etwas höher gelegen… Es war trotzdem cool, und anscheinend soll es da meine so wahnsinnig ersehnten Tucans geben! 😮 Leider hatten wir nicht so viel Glück. 😉

Nachdem wir also die kostenpflichtigen Sehenswürdigkeiten hinter uns haben, nahmen wir an einer Free-Walking-Tour teil: Super Sache, witzige Frührerin, alles auf Englisch, international (wir haben einen coolen Inder kennengelernt!) und dazu unsere einheimischen brasilianischen Freunde (die vieles auch noch nicht wussten) – und dann noch gratis (bzw auf Trinkgeld-Basis). 🙂

SAM_5396 - KopieWir wurden zu dieser berühmten Konditorei (Confeitaria Colombo) gebracht, und ein Titanic-Feeling kam auf 🙂 Mal schaun, ob wir da noch zu einem stilvollen Kaffeetrinken vorbeikommen…

Weitere faszinierende Eindrücke:

  • Die erste Favela enstand vermutlich mit der Verbietung der Sklaverei – es gab keinen neuen Beschäftigungs- oder Wohnungsplan für die neuen Bürger… So mussten die sich irgendwo etwas suchen.
  • Cariocas (in Rio geborene) haben einen anderen Akzent wie der Rest von Brasilien, weil alle so reden wollten, wie die Königsfamilie. Hier sagt man oft „sch“ was sonst alle „s“ aussprechen… So passt das ganz gut wieder zu Debbies und meinem Schwäbischeinfluss – isch doch ganz praktisch?
  • Der erste König von Portugal hatte wahnsinnig Angst vor Krabben 😉
  • weitere interessante Infos schlummern grad versteckt in meinen Hirn 🙂

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SAM_5413 - KopieDazu gibt es noch eine berühmte Treppe, die Escadaria Selaron… Will jemand raten, wie lange Selaron (der Küstler) an der Fließentreppe gearbeitet hat?

22 Jahre! Irre.

Und last but not least noch ein Vorgeschmack auf das, was morgen beginnt (wenn man die Vorfeiern nicht mitzählt):

SAM_5366 - KopieKarneval kommt! WUHUUU

Nein!!! Nicht aufhören!

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Mit solchen Gefühlen stiegen wir nach unserer Reise wieder in den Flieger nach Rio zur Gastfamilie. Neugierig geworden? Lasst euch mitnehmen…

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Diese Stille des Amazonas. Exotische Schönheit und dazu passend einen megacoolen Ami, der sich beschwert, dass man „fucking nothing“ sieht 😀 (Vielleicht sollte man nicht mit der Erwartung nach Manaus (die  größte Regenwaldstadt) kommen, dass hinter jeder Ecke eine Anakonda lauert. Das ist der Glücksrisikofakor in der Wildnis 😉 – Wir haben auch schon 2h vergeblich nach einem Faultier gesucht, das wir vom Baum holen könnten. Echtes Abenteuerfeeling tut sich aber auch schon bei einer Dschungelübernachtung auf…

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Übrigens können diese Kerle springen, und Vögel attackierten… deshalb ja Vogelspinne 😉 ??????????????????????????????? IMG_2966 - Kopie - Kopie

Regenwaldführer sind schon harte Kerle. Aber unserer war der einzige Führer dort, der vorne auf dem Boot kauert, und den fliehenden Aligatoren hinterhertaucht 😮
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BEEAM! HEADSHOT! SO WIRDS GEMACHT!

Dann passierte plötzlich das „Wunder von Salvador“: Wir kommen an und erfahren: Morgen steigt das größte Festival außerhalb das Karnevals! Wenn man nur 2 Tage dort eingeplant hat und das dann zufällig da reinfällt… Perfekt. Das ist dann im Gegensatz zum sehr berühmten, lebendigem Karneval auch etwas friedlicher… ABER EIN MORDSSPASS!
Zusammen mit einer kleinen Gruppe aus unserem Hostel, unserem Führer (der am Ende leider echt betrunken war :o) ging es ans Mittanzen, Capoeira bestaunen und stolze 6 km laufen ???????????????????????????????Schildkrötenprojekt TAMAR, am Praia do Forte (kurz vor Salvador)
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IMG-20140131-WA0003 ??????????????????????????????? ???????????????????????????????   Traumstrände von Joao Pessoa – immer gut mit unseren deutschen Führern unterwegs zu sein –  Freunde meiner Mutter, die schon 30 Jahre als Missionare in Brasilien leben ???????????????????????????????Buggyfahrt in den Sanddünen von Natal

In Salvador ich gehe in meiner Beziehung zu Debbie einen Schritt weiter *Trommelwirbel*: Ich habe sie meinen Eltern vorgestellt. Ja, meine Eltern haben Urlaub in Brasilien gemacht! Schließlich ist es ganz geschickt, wenn sie ein Auto mieten, das noch Platz hat. Dafür reden wir dann Portugiesisch (zumindest soll es das sein), was immer gut ist hier.
Insbesondere, wenn es auch mal schief läuft. Brasilien hört nie auf, dich zu überraschen.

  • Die Autovermietung holt meine Eltern nicht wie vereinbart ab und will plötzlich mehr Geld – also ein anderes mieten
  • Bankautomaten, die uns alle kein Geld mehr geben wollen
  • Eine Autopanne mitten in der Nacht auf der Linha Verde. Und niemand hält an, sehr seltsam. Nach einer Stunde hatten wir dann Glück und ein Straßenarbeiter hilft uns mit viel Einsatz weiter! Am nächsten Tag kriegen wir dann auch mit, dass wir nachts schon wegen Überfallgefahr nicht hätten fahren sollen – Daher hält auch niemand an.
  • Nudeln mit Vierkäsesoße essen (man hat uns mittlerweile erklärt, 4 Käse und die Hitze ist einfach keine gute Idee) und wachen am nächsten Morgen alle krank auf
  • Brasilianische Hostels in Straßen finden, wo die Nummer 501 neben 134 ist

Dazu noch sehr coole Reisebekanntschaften, auch viele Leute, die alleine herumreisen (ja, sogar Mädchen in Südamerika :o), und unglaubliche Lebensgeschichten, über die man ein Buch schreiben könnte.. Euch allen kann ich nie gerecht werden (außerdem sprecht ihr kein Deutsch haha), aber an dieser Stelle möchte ich einem netten Franzosen danken, der uns geholfen hat, mit brasilianischen Taxifahrern umzugehen – sonst wäre es mit dem Flug vielleicht knapp gewesen…

Ich will wieder in ein Flugzeug steigen!

Hinaus in die große Welt. Oder zurück nach Deutschland (mich mit Bretzeln vollzustopfen!!)
Genauer gesagt, weiß ich gerade gar nicht, was ich gerade will: hier in der Gastfamilie sein oder in die Heimat.
Hmm, meine Zwischenlösung, dass ich noch (Karneval!)Zeit habe, aber schon die Tage zählen kann, finde ich dann eigentlich ganz gut.
Bis bald also!

Das habt ihr nicht getan! *______________________*

IMG-20140102-WA0000♥ DANKE DANKE DANKE ♥

Mein Weihnachtsgeburtstagsgeschenk von meiner TG-Meute kam an!
…Und ich muss zugeben, dass ich den ganzen Adventskalender auf einmal geöffnet hab
– aber das Päckchen kam eben auch erst am 3. Januar 🙂
Erst hat sich ja Debbie darüber gefreut, weil es auf ihrem Bett lag 🙂 Tja, verarscht :D:D

Und die Welt liegt IHM zu Füßen

…WÖRTLICH!
Die Rede ist vom Cristo (ja, auf Portugiesisch ohne h) und dort werdet ihr tatsächlich viele sehen, die das tun.
Allerdings nur um ein Foto zu schießen (um es auf Facebook hochzuladen :D). Es ist auch gar nicht so einfach, sich und den großen Jungen (30m) gut aufs Bild zu bekommen, und es sieht ziemlich doof aus 😀
Aber nehmt euch eine Kamera und chillt dort ne Runde auf dem Boden, geht klar!

???????????????????????????????Es ist übrigens der 3. Versuch, deshalb sind wir nur noch zu dritt 🙂 (Debbies Bericht über Versuch 1 und 2)
– Und das nach 5 Monaten hier 😉

Debbie ist schon vorher fotomäßig ausgeflippt, und deshalb gibt es ein Foto „bevor wir in den Zug steigen“ und eins „im Zug“, … 🙂 Alles in Allem wars cool, aber seeehr überfüllt.
Falls ihr je gehen wollt, geht am 1. Januar (niemand weiß, dass dann geöffnet ist, wir leider auch nicht), geht mit dem letztem Zug um den Sonnenuntergang zu sehen oder sichert euch früh Plätze.
Wir mussten eine Menge Zeit totschlagen, und mittlerweile ist es echt heiß. So heiß, dass ich an diesem Tag um 8 Uhr schon schweißgebadet aufwache. Unser Gastvater hat uns aber eine Klimaanlage versprochen, sobald wir vom Reisen zurück sind…

Und vergesst nicht den Ausblick!!??????????????????????????????? ???????????????????????????????

Ich war eine von 2,3 Millionen

…Ja, mein Silvester war an der Copacabana! Für alle, die es nicht kennen: Copacabana ist Rios berühmtester Strand, ziemlich breit und leider auch eine Stelle, wo man nicht baden sollte. (Vermutlich typischer Touristenfehler :D)
Wenn ihr euch als richtige Cariocas (in Rio geborene) fühlen wollt, dürft ihr die Dame auch einfach kurz „Copa“ nennen.

Wir hatten unser Silvester dort schon abgeschrieben, als ein Freund von uns es doch möglich machte 🙂 Es ist gar nicht so leicht, wieder heimzukommen, weil keine Busse fahren und Taxis nur für Fantasiepreise fahren 🙂 – Und natürlich wird immer davor gewarnt, ausgeraubt zu werden…

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Also: Das Feuerwerk war genial (oh Mann, es gab plötzlich Smileys oder Herzen in der Luft! UUhhh!), es war voll (aber nicht so voll wie sonst immer, wir glückliche Touris) und natürlich irgendwie verrückt 🙂
Verrückte Leute am Strand, manche betrunken/bekifft, einige Campingzelte oder einfach nur Handtücher (schlaft dort nie am Strand, das ist kein sicherer Ort). Wenn Pizzageruch (Oregano) in der Luft liegt, dann ist das Mariuhana. 😉
Es gibt grundsätzlich eine Stelle am Strand, wo auch sonst immer Prostituierte sich anbieten.

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ABER: Wir haben keinen Raub oder sowas gesehen und es war verdammt cool, Silvester im Sommerkleid zu erleben. Wo wir bei Kleidung sind: Was du für eine Farbe trägst, wünscht du dir für das nächste Jahr: Weiß (in der gaaaanz klaren Überzahl) = Frieden, Gelb = Geld, Rot = Leidenschaft, Rosa = Liebe 🙂
Und dann kannst du noch über 7 Wellen hüpfen und dabei die unzähligen Blumen sehen, die der Seepatronin/göttin (eine komische Religion) geopfert werden… Leider ist der auch eine ganze Menge Müll entstanden, über 300 Tonnen 😉