Ich ertrinke in Plastiktüten

…Das heißt, ich war shoppen. Und das meiste ist hier so viel billiger *___*
(Also ist es nur sinnvoll, es hier zu kaufen. Ich investiere in zukünftige Gelgenheiten, sie zu tragen. Ohja. Und natürlich lernt man da brasilianisches Shoppingverhalten kennen. Es gibt hier viele Läden, wo es normal ist, dass du die Verkäuferinnen nach deiner Größe fragst – sie holen es dir dann.)
Und selbst wenn du nur, sagen wir mal, einen Stift kaufst – du bekommst eine Plastiktüte. Da fragt auch niemand, ob du sie haben willst, es wird eingetütet.

Mein Situation-Zitat des Tages: 

„Do you know, what is is?“ (Danny zeigt auf das Fleisch auf meinem Teller)
„No.“
„Do you like chicken?“
„Yes.“
„It’s chicken heart.“
„…“ :O

Das beschreibt ganz gut meine Bemühungen, mich mit Churrasco (Barbecue) anzufreunden.. Warum braten die Hühnchen nochmal nicht gut durch?
Mittlerweile hab ich meine Gastfamilie aber damit geschockt, dass ich 4 Jahre lang Vegetarierin war – Jetzt gilt immerhin die Ausrede: „Ja, sie isst erst seit ca. einem Jahr wieder Fleisch, deshalb isst sie nicht so viel…“
Und der Nachtisch war gut 🙂

Feiergelegenheiten (Geburtstag, Familienfeiern, die Kirche gibt ein Mittagessen – natürlich immer Churrasco) gibts immer wieder mal.
Ansonsten hab meine Gasteltern schon nach Gitarrenunterricht gefragt, brasilianische Gitarristen sind meistens echt gut – und man spielt hier natürlich auch ein bisschen anders, was echt cool nach Strand klingt.
Und sobald Dannys Sportsachen aus Irland ankommen (von ihrem Verlobten dort), gehe ich auch ins Fitnesscenter.
Aber bis dahin hab ich nicht viel zu tun , in diesem Land ohne Apfelmus, Spannbetttücher und Rücksicht vor Zebrastreifen… 

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